Vereine der Stadt Kitzbühel

TLF 4000 Steyr - BJ 1958

Oldtimergruppe TLFA 4000

Technische Daten vom Fahrzeug:
Hersteller: Steyr Daimler Puch AG. Steyr,
Viertakt-Diesel K 1420 Motornummer: 31538 Baujahr: 1958 4 Zylinder Hub: 140 mm Bohrung: 110 mm
Hubraum: 5,320 Liter
Motorleistung an der Kupplung: 95 PS bei 2300 Umdrehung in der Minute
Typenbezeichnung : 580 er
Art des Fahrzeuges-Aufbau-Sitzplätze: 3 Personen
Stabil aufgebauten Wassertank 4000 Liter
Pumpenaggregate: je 1 ne Pumpe vorne und hinten
Bremse: Druckluft- Öldruck-Vierradbremse Innenbackenbremse
Motorstaubremse
Eigengewicht: 6150 kg
Zulässige Belastung: 4350 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 10500 kg
Achsdrücke: vorn 3000 kg hinten :7500 kg
Bereifung: 9,00 x 20
Radstand: 4200 mm
Größte Länge: 7800 mm
Breite: 2400 mm
Höhe: 2175 mm

zugewiesenes Kennzeichen : T 14.437 am 6. Mai 1958

Aufgebaut wurde das Fahrzeug von der Fa. Rosenbauer, Leonding in Oberösterreich!
Die beiden Hochdruckpumpen vom Typ 59.000 sind langlebige und unverwüstliche Aggregate,denn heute noch liefert die Heckpumpe im restaurierten Steyr hervorragende Leistungen an Menge und Druck vom Wasser.

  • Aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel
    Aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel
  • Aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel
    Aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel
  • Aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel
    Aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel
  • Erstes Nebelhochdrucktanklöschfahrzeug Tirols
    Erstes Nebelhochdrucktanklöschfahrzeug Tirols

das Nebelhochdrucktanklöschfahrzeug war der ganze Stolz der freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel!

Nur einige Monate später hat das Tanklöschfahrzeug die Leistungsfähigkeit beim Stadtbrand 1958 unter Beweiß gestellt.In den folgenden Jahren hat das Fahrzeug und die Mannschaft viele größere Brandeinsätze bestens bewältigt.

es gab dann eine größere Änderungen am Fahrzeug,es wurde die Vorbaupumpe abmontiert und neue Rundumleuchten montiert.Im Jahr 1963 wurde dann das Fahrzeug auf Grund einer Anordnung vom Landesfeuerwehrverband umlackiert von Grün auf Rot mit weißen Kotflügeln.
Nach vielen Jahren im Einsatz und Neuanschaffungen von Fahrzeugen bei der Feuerwehr kam im Jahre 1972 der neue große Tankwagen Mercedes Benz 1624 nach Kitzbühel. Trotzdem wurde der Steyr nicht ausgemustert sondern war der 2. Tankwagen der FF Kitzbühel und stand noch Jahre im Einsatz.
Im Jahr 1974 oder später wurde das Fahrzeug hinter das Gerätehaus gestellt und verkauft.
Nach dem Motto: aus den Augen aus dem Sinn!
Wir, die Oldtimergruppe, geführt von Rothbacher Hans suchten immer wieder nach dem Steyr,wo ist er ,keiner wußte was.
Es war am 3. Dezember 2008, an einem Übungsabend, wurde mir ein Mail aus Bremen Ritterhude vom Kameraden Wieser übergeben.
In diesem Mail stand: Seid ihr noch an Eurem Fahrzeug interessiert? Nach eingehenden Besprechungen und Kontrollen ob es tatsächlich unser Steyr ist haben wir vereinbart, das Fahrzeug wird zurück nach Kitzbühel geholt!
Am 29. Dezember 2008 um 1 Uhr Nachts war Abfahrt mit LKW 3 Achser mit Kran und Tieflader nach Bremen. Brugger Theo, Frächter in Brixen kam mit seinem LKW Zug und Mariacher Heli war 2. Fahrer.
Kurz vor dem Ziel in Bremen erwartete uns Herr Jörg Hoffmann bei der Autobahnabfahrt und führte uns in das Werksgelände wo der Steyr stand.
Am Fahrzeug funktionierte nichts mehr, keine Starterbatterien, also kein Motorcheck usw. wir haben den Steyr einfach mit dem Kran auf den Tieflader gezogen, mit Zurrketten und Holzkeilen transportsicher befestigt! Um 17:30 war die Verladung und der Papierkram erldeigt.
Am nächsten Tag den 30. Dezember 2008 war um 5 Uhr Tagwache und start zur Rückfahrt nach Kitzbühel. Ankunft inSt. Johann unseren damaligen Standort der Oldtimer war um 23:30 !!! Unser Steyr ist wieder zu hause Hurra!!!!"

Bis zum Beginn der damals nicht bekannten und umfangreichen Arbeiten und Kosten einer Restaurierung vom Fahrzeug wurde er mit Planen abgedeckt und in eine Ecke vom Platz geschoben. In dieser Zeit machte ich mich ( Heli )auf die Suche nach Reperatur.- und Ersatzteilbücher und Leute die auf Steyr gearbeitet haben, und so kam ich nach Steyr kam ich nach Steyr zu einem Flohmarkt und habe dabei viele Informationen und Bücher bekommen.
Ich war immer der Meinung,dass es möglich ist, das Fahrzeug wieder so herzustellen wie es damals als neuer Tankwagen nach Kitzbühel kam.