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Restauration Anhängerpumpe Stratilek

Technische Daten:
Stratilek DS 16
Baujahr: 1942 gebaut
Motor: CIS 1621 Motornummer : 1740 4 Zylinder mit 1198 ccm 25,7 kw
Magnetstarter mit Kurbel
Vergaser: Solex
Eigengewicht: 500 Kg
Wasserlieferung in L/min: 1600



Geschichte:
diese Anhängepumpe ist als Leihgabe in den Kriegsjahren nach kitzbühel gekommen. Die freiwillige Feuerwehr Kitzbühel hat diese Pumpe damals am Klöckner oder am Magirus angehängt und so zu den Einsätzen gefahren. Später wurde diese Pumpe dann am ehemaligen Jeep angehängt. Eine spezielle Sache war der Startvorgang, es gab nur wenige Spezialisten von der Feuerwehr die die Pumpe starten konnten.
Die Anhängerpumpe war dann bis in die 60 iger Jahre bei der FF Kitzbühel in verwendung, bis dann die Pumpe aus dem Fahrzeugbestand ausgemustert wurde.




Restaurierung:

Als die Oldtimergruppe noch in Kirchdorf die Werkstatt hatte, es war im Sommer 2012 wurde versucht die Pumpe wieder zu starten,leider waren alle Versuche zum Scheitern verurteilt, es funktionierte einfach gar nichts!
Im Oktober 2017 , die Restaurierung vom Steyr 580 z, war abgeschlossen und wir konnten ein neues Projekt starten.
Die Anhängepumpe wurde aus der Halle 1 gezogen und man schaute sich die Maschine mal genauer an,ja dann wurde gleich mal besprochen wie wir die Arbeit angehen werde.
Es wurde erstmal frischer Benzin in den Tank gefüllt und die erste Überaschung war, die Leitungen und Dichtungen waren Undicht und vom Tank kam rostiger Benzin heraus.Es wurde daher der Tank,alle Benzinleitungen,der Filter mit dem Absperrhahn ausgebaut und gereinigt, der Benzintank wurde mit trockenem Splitt gefüllt und in eine Mischmaschine gesteckt. Nach längerer Zeit wurde der Splitt wieder herausgeleert und der Tank ganz genau ausgeblasen.
In der Zwischenzeit haben die Kameraden sich der Zündung der sogenannten Zischventile und der Kurbel angenommen.
Nach vielen Versuchen konnten wir den Motor drehen und nun war unser Freund und Helfer "LENZ" gefragt,der sich bestens bei Magnetzündungen auskennt und diese auch instansetzen kann!
Der nächste Schritt war die wasserführenden Ventile und Leitungen vom Rost und Ablagerungen zu reinigen. Weiters sind alle Hebel und Gestänge für Gas und sonstige Einstellungen gängig gemacht worden.
Dieser Motor hat eine spezielle Wasserkühlung und zwar wird der Motor durch das angesaugte Löschwasser gekühlt.
Als wir diese Leitungen und Absperrventile reinigen wollten, brach der Anschluß in der Ölwanne ab. Die Reparatur dieses genauen Arbeit haben wir dem Hartsteinwerk Kitzbühel mit Meister Josef Thaler und seinem Team überlassen.
Demnächst wird der erste Startversuch gemacht, wir hoffen, daß es uns gelingt,die Pumpe zum Laufen zu bringen, das ist unser Wusch und Ziel.